Beim Franziskus-Schlössl befindet sich ein Aussichtspunkt innerhalb der Unesco-Schutzzone, von dort betrachtet man Schallmoos, das zumindest im Einflussbereich des Stadtbildschutzes liegen müsste. Dort sollten also keine großen Baukörper zu sehen sein und die Gestaltung der Dachlandschaft berücksichtigt werden. Studenten von Prof. Graupner an der ETH Zürich haben sehr ausgereifte Entwürfe zur Umgestaltung von Schallmoos erarbeitet. Es wäre eine interessante Idee für die touristische Erschließung von Schallmoos, diese Entwürfe auf dem Kapuziner Berg beim Franziskus-Schlössl zu installieren. Die studentischen Entwürfe würden dann im Kontrast zum tatsächlichen Stadtbild von Schallmoos stehen und für interessierte Besucher:innen architektonische Denkanstöße bieten. Zudem könnte man stadtarchitektonisch interessierte Personen dazu einladen, etwa mit einem interaktiven Bildschirm das Gebiet in Schallmoos nach ihren Vorstellungen umzugestalten oder Ideen da zu lassen. Themen wären beispielsweise eine grüne Achse für die aktive Mobilität, vom Kapuzinerberg zum Alterbach, die Revitalisierung des Lämmererbachs, in dem es früher Flusskrebse gab, die klimafitte Sanierung des Stadtteils etc.
Dieser Punkt könnte Teil einer interaktiven Führung zum Thema Stadtentwicklung sein, bei dem auch Themen wie der Lift im Berg oder der Kapuzinerberg-Tunnel thematisiert werden. Nach einer Wanderung von der Linzergasse über den Kapuzinerberg geht es dann zurück über den hohen Weg in die Altstadt.



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